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Der PPA als Rückgrat der Strombeschaffung

Was ist ein PPA?

Ein PPA, kurz für Power Purchase Agreement, ist ein langfristiger Stromliefervertrag, der zwischen einem Stromproduzenten (z.B. einer Windkraftanlage oder einem Solarunternehmen) und einem Abnehmer (z.B. ein Unternehmen oder ein Versorger) geschlossen wird. In diesem Vertrag wird vereinbart, dass der Produzent über einen bestimmten Zeitraum eine bestimmte Menge Strom (konkret eine bestimmte maximale Leistung) an den Abnehmer liefert, und zwar zu einem vorher festgelegten Preis. Bei einem PPA aus erneuerbaren Kraftwerken ist in der Regel der sog. Herkunftsnachweis, also das Grünstromzertifikat, im Lieferumfang enthalten. 


Wie liefert ein PPA Strom ?

Anders als ein Terminmarktprodukt base oder peak (oder eine horizontale Tranche) liefert der PPA keine konstante Energie als Produkt aus Leistung x Zeit, sondern immer so, wie bspw. der Wind weht oder die Sonne scheint. Die Lieferstruktur (in dem Schaubild links als grüne Linie dargestellt) ist also wetterabhängig.  Diese Abhängigkeit stellt auch ein Risiko dar (bspw. Flaute bei Wind oder Bewölkung bei Solar). Daher entwickeln wir einen PPA so, dass der Strom nicht aus einer bestimmten Erzeugungsanlage kommt sondern aus einem Pool von vielen hundert oder tausend Wind- bzw. Solaranlagen, die sich quer über Deutschland verteilen. Geliefert wird dann die Erzeugungsstruktur abgestimmt und heruntergebrochen auf Ihren Mengenbedarf.

Es ist daher wichtig, einen PPA so auszugestalten, dass die Energielieferstruktur optimal in die Bedarfsprognose einfließt. Dann lassen sich nicht nur Kostenvorteile heben, sondern auch (Spotmarkt-) Preisrisiken vermeiden. 


Kann man mit einem PPA Geld sparen und wenn ja, wie und wieviel?

Der PPA bietet einen fixen Arbeitspreis für jede gelieferte Kilowattstunde im Lieferjahr, also einen Festpreis. Dieser Preis ist häufig deutlich günstiger als der zum Stichtag vergleichbare Preise an der Börse EEX für Terminmarktprodukte. Der Preisabschlag beläuft sich oft auf 10% bis 25% je nach Erzeugungsart (Wind, Solar), Lieferjahr und PPA-Modell aber auch nach der Frage der Abrechnung (es gibt Modelle mit und ohne Liefergarantien).




Ab welchem Strombedarf pro Jahr kann ich einen PPA nutzen?

Da ein PPA immer nur einen Teil des Gesamtbedarfs abdeckt, empfehlen wir einen Jahresbedarf ab ca. 5 GWh über alle Marktlokationen (SLP, rLM).


Wie unterstützt Sie succedo bei der "Konstruktion" des für Sie optimalen PPA?

Wichtig: PPA ist nicht gleich PPA - unter den Begriff PPA fallen verschiedene Formen von Strombeschaffung „ab Werk“. Ein gut verhandelter und ausgesuchter PPA kann signifikant Strompreise senken und zeitgleich den Strom in hoher Qualität grün stellen. Aufgrund der wetterabhängigen Erzeugung bestehen aber auch Risiken. Je nach Verhandlung werden die Chancen und Risiken aus einem PPA zwischen Anbieter und Nachfrager aufgeteilt. Auch wenn immer mehr Unternehmen einen PPA nachfragen, ist es immer noch kein Produkt von der Stange.

succedo hat daher folgende Methodik entwickelt für die Begleitung unserer Mandanten auf den Weg zum idealen Strom-PPA:


1 Hinweis zur möglichen Kostenfreiheit: succedo kann im Rahmen des Lieferantencheck auch Anbieter aus dem eigenen Lösungspartner-Netzwerk einbeziehen. Hier bestehen Provisionsvereinbarung zu Gunsten succedo. Sofern ein solches Angebot durch den Kunden gewählt wird, entfallen die Kostenbeiträge aus Phase 2 und 3 vollständig. Wünscht der Kunde eine dauerhafte Begleitung (succedo power care), so wird diese separat angeboten.



Haben Sie Fragen oder wünschen Sie eine kostenfreie Erstberatung?

Sehr gerne. Dann nutzen Sie einfach das folgende Kontaktformular für wahlweise ergänzende Informationen per E-Mail oder eine Terminabstimmung für ein Erstgespräch (bspw. via MS Teams):





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